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Die Pedalpumpe |
Die Pedalpumpe (PEP) wird weltweit von über 10‘000 Bauernfamilien zur Bewässerung ihrer Gemüsegärten eingesetzt. Immer
häufiger wird die PEP aber auch zur Förderung von Haushalts- und
Viehwasser eingesetzt. Da Menschen und Vieh nicht mehr in direkten
Kontakt mit den Wasserquellen und allfälligen gefährlichen Wassertieren
kommen schützt der Einsatz einer PEP im Haushalts- und Viehwasserbereich
nicht nur die Menschen sondern auch die Wasserquelle vor Erosion,
Verschmutzung und Verschlammung. Meist wird die PEP hierzu 1-2 Meter ab
Boden an einen Tank installiert. Über an den Tank angeschlossene
Schläuche kann das gepumpte Wasser durch Ausnützung der Gravitation zu
Viehtränken, in Felder, sowie an Haushalte verteilt werden. In
Kombination mit dem SODIS-System (www.sodis.ch) oder mittels Chlorierung
(www.wata.ch) kann das geförderte Wasser anschliessend sogar zu
Trinkwasser aufgearbeitet werden. Bei einer menschlichen Arbeitsleistung von 50 Watt können aus 3 Metern 60 Liter Wasser in der Minute aus Brunnen, Flüssen, Seen usw. gefördert werden. Der Einsatz der PEP zur Erzielung weiterer Ernten während der Trockenzeit ist in jenen Regionen ideal, in denen der Wasserspiegel durchschnittlich 2-4 Meter tief liegt und während 10 Monaten pro Jahr nicht unter 6 Meter fällt. Sind die Wasserverhältnisse besser, können sogar 3 Ernten pro Jahr eingebracht werden. Bei 2 Ernten jährlich, bewässert mit einer Pedalpumpe, können etwa folgende Flächen bewirtschaftet werden:
Reis: auf 0.5 bis 0.7 acres (ca. 1/3 ha) In Regionen, in den gesichertes Wasser aus Seen, Flüssen, Brunnen usw. in höher gelegene Felder gepumpt werden kann, ist die Pedalpumpe ein ideales Mittel um auf grösseren als den obgenannten Flächen überdurchschnittliche Erträge zu erzielen. |
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