Wasser für die Dritte Welt
Water for the Third World

 


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Werdegang

Vor rund 15 Jahren trafen drei hoch qualifizierte und motivierte pensionierte Ingenieure mit dem Entwicklungsexperten Anton Kohler zusammen mit der Vision, eine rostfreie, fussbetriebene Bewässerungspumpe zu bauen. Diese sollte möglichst kostengünstig in Entwicklungsländern aus lokalen Materialien hergestellt werden können. In vielen Stunden Planungs- und Werkstattarbeit präsentierten die Erfinder ihr Werk im Jahre 1994 der Presse. Für ihre pionierhafte Innovation erhielten sie den ersten Impulspreis der Gemeinde Emmen. Dieser Preis legte den Grundstein für das erste von A. Kohler, Dr.oec.publ. und A. Zumstein, dipl.Ing.ETH initiierte Projekt in Indien. Vorerst in lockerem Verbund als Senioren für die 3. Welt arbeitend, nahmen die Anfragen an die Experten seitens der Entwicklungsländer sprunghaft zu. Sie gründeten am 2. Juli 1998 den Verein Wasser für die Dritte Welt (W3W) und bildeten damit eine rechtlich einwandfreie Basis zur Zusammenarbeit mit Spendern, mit privatwirtschaftlichen Sponsoren, mit öffentlichen Institutionen und Rechtsträgern. Heute zählt die Entwicklungsorganisation über 20 Aktivmitglieder, deren Ziel es ist, die neue Kleinbewässerungstechnologie in freiwilliger Arbeit in landwirtschaftlichen Entwicklungsprogrammen zu verbreiten, um damit dem Hunger und der Armut möglichst vieler Menschen ein Ende zu bereiten. Die von der Hochschule für Technik und Architektur Luzern mit wissenschaftlichen Methoden im Labortest geprüfte Pedalpumpe zeigte sehr gute Resultate.

 

 



Mit ihrer Erfindung haben Josef Dobmann,
André Zumstein und
Robert Gilli im Jahre 1994 den ersten Emmer
 Impuls-Preis gewonnen.